Spannende Matheaufgaben10.07.09

Mathematik, ein Fach mit Tausend Formeln, Regeln und Anwendungsmöglichkeiten. Doch oftmals fragt man sich als Schüler, wofür man die oftmals schwierigen Regeln und Techniken zu den unterschiedlichsten Themen später im Leben benötigt? Wenn das Fach Mathematik zum „toten“ Fach mutiert und sich die Matheaufgaben nur um das stupide Aufstellen von Gleichungen, Tabellen und Grafiken drehen, wird dem Schüler von heute einfach zu schnell langweilig.
Vor allem muss der Unterricht ansprechend gestaltet sein. Kann sich der Schüler nur schwer mit dem Lehrer oder der Lehrerin anfreunden, wird ebenfalls das Fach zur kniffeligen Angelegenheit. Die Folgen sind oft absteigende Noten. Ein wirkliches Problem wird das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer, wenn die Lehrperson seinen Schülern grundlegende Matheaufgaben entweder nicht beibringen und/oder nur unzureichend erklären kann. Alles, was in den folgenden Jahren an mathematischen Gedankengängen oder Berechnungsmethoden folgt, kann der Schüler nur noch schwer nachvollziehen. Also: Der wichtigste Punkt führ einen einigermaßen spannenden Matheunterricht ist die Lehrperson. Ist dieses Verhältnis zu stark beeinträchtigt, kann das Fach schnell zum „Problemfach“ werden.
Neben Lehrer sind allerdings vor allem die Matheaufgaben für den Erfolg des Schülers entscheidend. Die Schwierigkeit darf natürlich nicht das Können des Schülers übertreffen, genauso sollte sie ihn nicht unterfordern, da die Routine in der Mathematik ebenfalls zum Problem werden und somit zu schneller Langeweile führen kann!
Um auch spannende Mathematik zu erlernen, ist es am Besten, wenn man direkten Bezug aus der Mathematik auf das reale Leben nehmen kann. Vor allem wenn sich die Matheaufgaben mit dem Alltag beschäftigen, steigt das Interesse automatisch an. Beispielsweise: Am Wochenende möchtest Du deine Oma besuchen. Doch sie wohnt weiter entfernt, deswegen entscheidest Du dich für eine spontane Fahrradtour. Du startest und fährst am Anfang durchgehend 15 km/h. Nach genau einer Stunde Fahrt machst Du eine Viertelstunde Pause und stärkst dich mit einer kleinen Mahlzeit. Danach geht es für eine halbe Stunde bergauf und Du kannst nur 10 km/h fahren. Danach geht es wieder steil bergab und Du schaffst sogar 22km/h.
1: Zeichne einen Grafen und berechne die insgesamt zurückgelegte Strecke.
2: Zeichne erneut einen Grafen für den Rückweg.

Der Schüler kann sich vorstellen, dass sich diese Situation auch in seinem Leben ereignen kann. Er kann somit direkten Bezug zur Matheaufgabe nehmen. Um den Schüler noch mehr zu fördern können natürlich weitere Aufgaben, wie das Berechnen der Durchschnittsgeschwindigkeit, gestellt werden.
Der Umfang der Aufgaben steigt natürlich mit zunehmendem Alter und Können des Schülers an.

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Matheaufgaben in der Grundschule nicht ohne08.05.09

Ich halte unseren Sohn (Philipp, 3. Klasse) für ein ganz normales Kind. Er ist weder hochbegabt noch hat er Lernschwächen. Er ist fröhlich und aufgeweckt und entwickelt sich ganz normal. In der Schule ist er gut. Nicht sehr gut und auch kein Streber. Aber ich muss schon sagen, dass er nicht gerade wenig tut, um gut zu sein. Vor allem die Matheaufgaben, die er mit nach Hause bringt, sind nicht ohne. An den Matheaufgaben sitzt er auch immer am längsten. Und im Vergleich zu dem, was er in Deutsch aufbekommt, sind die Matheaufgaben immer eher anspruchsvoll. Manchmal üben mein Mann oder ich noch ein paar extra Aufgaben mit Philipp, wenn wir sehen, dass bestimmte Aufgaben sehr schwierig sind. Mal sehen, wie das weitergeht. Man hört ja immer diese Horrorgeschichten seit die Schulzeit an Gymnasien um ein Jahr verkürzt wurde. Wir sind gespannt!

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